Aktuelles aus dem Projekt Jobtimist

07.03.2017

freie Ausbildungsplätze im Landkreis Northeim

In Zusammenarbeit mit den Unternehmen im Landkreis Northeim veröffentlichen und aktualisieren ab sofort wieder eine Übersicht mit freien Ausbildungsplätzen in der Region.

 

Auch Unternehmen, die für 2017 noch Auszubildende suchen, sind herzlich willkommen, sich kostenlos in diese Liste aufnehmen zu lassen. Weiterhin bieten wir diverse weitere Unterstützungsmöglichkeiten: von der Veröffentlichung der freien Ausbildungsstellen u.a. direkt an den Schulen und bei Bildungträgern über die Präsentation der Lehrstellenangebote auf den Ausbildungsmessen in Northeim und Einbeck bis hin zur Vorauswahl geeigneter Bewerber/-innen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns.

 

16.01.2017

Einladung zum 3. Ausbilder-Treff in Northeim

 

Wir laden alle interessierten UnternehmerInnen und AusbilderInnen herzlich ein zu unserem dritten Ausbilder-Treff mit dem Thema

 

"Was macht einen attraktiven Ausbildungsbetrieb aus?"

am   Mittwoch, den 01.02.2017   von   18:00 bis ca. 20:30 Uhr   in der

Mensa des Gymnasiums Corvinianum, Wieterstraße 4, 37154 Northeim.

 

Vor gar nicht allzu langer Zeit konnten noch die Betriebe unter einer Vielzahl von BewerberInnen um einen Ausbildungsplatz wählen. Heute hat sich das Blatt in vielen Branchen komplett gewendet: zurückgehende Schülerzahlen und eine steigende Studierneigung haben dazu geführt, dass inzwischen die Jugendlichen wählen, welchem Betrieb sie den Vorzug geben wollen.

 

Umso wichtiger ist es für ein Unternehmen, in den Augen der Jugendlichen als Ausbildungs-betrieb attraktiv zu sein. Was sind aber die Faktoren, die darüber entscheiden, ob ein Ausbildungsbetrieb aus der Sicht der Ausbildungsplatzsuchenden attraktiv ist? Ist es die Zahl der Mitarbeiter, die Höhe der Ausbildungsvergütung oder sind es noch ganz andere Kriterien, die entscheidend sind?

 

Als Referent an diesem Abend konnten wir Herrn Bruno Pusch, Chefredakteur des RKW Magazins und Referent im Fachbereich Unternehmensentwicklung und Fachkräfte-sicherung des RKW Kompetenzzentrums gewinnen. Sein fachlicher Schwerpunkt ist das Azubimarketing samt Arbeitgeberattraktivität - freuen Sie sich auf einen aufschlussreichen Abend mit für Sie hoffentlich hilfreichen Informationen und Anregungen!

 

Mit dem Ausbilder-Treff möchten wir ausbildenden Unternehmen im Landkreis Northeim eine branchenübergreifende Plattform bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und Ideen zu gewinnen. Gern nehmen wir natürlich auch Ihre Wünsche und Anregungen für die Gestaltung der weiteren Ausbilder-Treffs und zu allen Themen rund um die duale Berufsausbildung auf.

 

Bitte geben Sie uns bis zum 27.01.2017 mit dem Vordruck, per Mail an k.jordan@werk-statt-schule.de oder telefonisch unter 0 55 51 - 97 88 29 eine Rückmeldung, ob und mit wie vielen Personen Sie teilnehmen möchten.

 

07.11.2016

Pilotprojekt "stundenweise Azubi" mit der Löns-Realschule Einbeck

 

Nach eigenen Aussagen stellen Unternehmen häufig fest, dass SchülerInnen zu wenig über unterschiedliche Berufe wissen oder/und ihre Vorstellungen vom tatsächlichen Arbeitsalltag abweichen. Das führt dann während der Ausbildung nicht selten zu Konflikten bis hin zu vorzeitigen Vertragslösungen.

 

In Kooperation mit der Löns-Realschule Einbeck haben wir den Modellversuch "Schnuppertage - stundenweise Azubi" entwickelt. SchülerInnen der Jahrgangsstufen 8 bis 10 sollen in der Woche vom 23. bis 26. Januar 2017 in die reale Arbeitswelt hineinschnuppern können. Die Teilnahme an dem Projekt ist für die SchülerInnen freiwillig und damit sollte auch sichergestellt sein, dass die Jugendlichen entsprechend motiviert und interessiert sind.

 

Bei den "Schnuppertagen" geht es darum, an einem Tag einen Beruf in der Praxis zu erkunden. Berufserkundungen sind für SchülerInnen eine gute Möglichkeit, Betriebe und Berufe ganz praktisch kennen zu lernen und eine Vorstellung davon zu entwickeln, welche Ausbildung für sie die richtige ist und was in der Ausbildung auf sie zukommt.

 

Durch die Berufserkundungen sollen die SchülerInnen

  •  erste Einblicke in die Berufswelt und betriebliche Praxis erhalten,
  •  realistische Vorstellungen von verschiedenen beruflichen Tätigkeiten entwickeln,
  •  ihre eigenen Interessen entdecken,
  •  ein Betriebspraktikum bewusst auswählen können.

Eine Berufserkundung umfasst einen Schultag (ca. 5 Zeitstunden) und wird für einen oder zwei Schüler durchgeführt. Der Erkundungstag  beinhaltet kleine praktische Arbeitsaufgaben, bietet Gelegenheit zum Austausch mit Ausbildern und Auszubildenden und informiert über Betriebspraktika sowie Ausbildungs- und Karrierewege.

 

Ihre Vorteile

Sie kommen frühzeitig in Kontakt mit potenziellen PraktikantInnen und Auszubildenden und können so einem Fachkräftemangel in Ihrem Betrieb vorbeugen.

  • Sie präsentieren sich als engagierter Ausbildungsbetrieb bei Jugendlichen und Eltern.
  • Sie machen auf Ihren Betrieb aufmerksam und werben für Ihr Ausbildungsangebot.
  • Sie steigern den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens.
  • Sie können Einfluss auf die Berufswahlent-scheidungen der Jugendlichen nehmen, bereiten sie auf die Berufswelt vor und tragen damit zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen bei.

Wenn auch Sie als Unternehmen aus Einbeck und näherer Umgebung Interesse daran haben, SchülerInnen stundenweise als "Azubi" aufzunehmen, kontaktieren Sie uns bitte und/oder füllen das Formluar "Rückmeldung Betriebe" aus und lassen es uns zukommen. Vielen Dank!

 

14.09.2016

Einladung zum 2. Ausbilder-Treff in Northeim

 

Wir laden alle interessierten UnternehmerInnen und AusbilderInnen herzlich ein zu unserem zweiten Ausbilder-Treff mit dem Thema

 

Generation Z - Wie ticken die eigentlich?

 

am   Mittwoch, den 12.10.2016   von   18:00 bis ca. 20:00 Uhr

im   Bürgersaal Northeim, Am Münster 30, 37154 Northeim.

 

Nicht nur, dass sich der Ausbildungsmarkt in den vergangenen Jahren sehr stark verändert und vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt gewandelt hat  - die Jugendlichen von heute scheinen auch andere Erwartungen und Einstellungen zu haben. Als Referentin an diesem Abend konnten wir Frau Prof. Antje-Britta Mörstedt von der PFH Göttingen gewinnen, die sich im Rahmen einer Studie der "Generation Z" angenommen hat. Der Fokus ihrer Studie liegt auf den gemeinsamen Einstellungen und Verhaltensweisen, die bei Angehörigen dieser Generation zu finden sind und bietet einen Ausblick, wie diese Charakteristika sich auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt auswirken können - und was das letztlich für die Rekrutierung von Auszubildenden und Mitarbeitern bedeutet.

 

Freuen Sie sich also auf einen spannenden und interessanten Abend mit für Sie hoffentlich hilfreichen Informationen und Anregungen!

 

Mit dem Ausbilder-Treff möchten wir ausbildenden Unternehmen im Landkreis Northeim eine branchenübergreifende Plattform bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und Ideen zu gewinnen. Gern nehmen wir natürlich auch Ihre Wünsche und Anregungen für die Gestaltung der weiteren Ausbilder-Treffs und zu allen Themen rund um die duale Berufsausbildung auf.

 

Bitte geben Sie uns bis zum 11.10.2016 mit dem Faxvordruck, per Mail an k.jordan@werk-statt-schule.de oder telefonisch unter 0 55 51 - 97 88 29 eine Rückmeldung, wenn Sie teilnehmen möchten.


 26.08.2016

Pressemitteilung

 

Ausbildungs- und Praktikumsatlas online

 

Der Ausbildungsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert und für viele Unternehmen ist es zunehmend schwieriger geworden, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Gründe dafür sind vielfältig: bedingt durch den demografischen Wandel gibt es immer weniger junge Menschen und der Trend zur Akademisierung führt dazu, dass immer mehr Jugendliche ein Studium anstreben - obwohl die klassische duale oder auch schulische Berufsausbildung beste Zukunfts- und Karrierechancen bietet.

 

Es ist sicher auch nicht einfach, den richtigen Beruf für sich zu finden. Und trotz eines umfangreichen Informationsangebots im Internet existiert ein Informationsdefizit: welche Berufe es überhaupt gibt und was genau dahinter steht ist vielfach nicht bekannt. Aktuell gibt es 327 Berufe, die dual (also in Kooperation Unternehmen und Berufsschule) ausgebildet werden. 10 davon sind bei rund 40% der Ausbildungsplatzsuchenden am beliebtesten und werden auch als fast alternativlos angesehen - wobei es durchaus Alternativen, also Berufe in ähnlicher Fachrichtung gibt, die manches Mal sogar auch bessere Zukunfts- und Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

 

Dazu kommen dann teilweise noch falsche oder "veraltete" Vorstellungen von den Berufsbildern. Viele Berufe gerade im Handwerk haben sich gewandelt und heute nichts mehr mit den tradierten Vorstellungen zu tun, auch hier haben Technik und Moderne Einzug gehalten.

 

Um Jugendlichen und Ausbildungsplatzsuchenden aufzuzeigen, welche vielfältigen Unternehmen und Ausbildungsberufe es im Landkreis Northeim gibt, hat das Projekt "Jobtimist" (ein JOBSTARTER plus-Projekt) den Ausbildungs- und Praktikumsatlas ins Leben gerufen.

 

Der Ausbildungs- und Praktikumsatlas ist eine Art regionales Ausbildungsverzeichnis, in dem sich Ausbildungs-

betriebe im Landkreis mit ihren Ausbildungsberufen kostenfrei eintragen lassen können. Dabei geht es nicht um

eine Auflistung aktuell freier Ausbildungsplätze, sondern um eine mehrjährig nutzbare Übersicht. Aus diesem Grund

können alle Unternehmen das Angebot nutzen, die generell ausbilden - unabhängig davon, ob aktuell ein Aus-

bildungs- oder Praktikumsplatz angeboten werden kann oder nicht.

 

In digitaler Form wird der Ausbildungs- und Praktikumsatlas allen Schulen - und somit Schülerinnen und Schülern -

im Landkreis Northeim zur Verfügung gestellt und ist online auf dieser Homepage unter "für Unternehmen" abrufbar.

 

Die Unternehmen im Landkreis werden nach und nach angeschrieben und eingeladen, ihre Ausbildungs- und Praktikumsplatzangebote kostenlos in den Atlas aufnehmen zu lassen. "Leider steht uns dabei kein Verzeichnis zur

Verfügung, auf das wir zurückgreifen können.", so Renate Sydow vom Projekt Jobtimist. "Wir schreiben die Unter-

nehmen an, von denen wir wissen oder vermuten, dass sie ausbilden, aber können nicht garantieren, dass wir jedes

Unternehmen erreichen. Interessierte Betriebe, die einen Eintrag wünschen, können sich daher gern einfach hier

das Formblatt für den Eintrag herunterladen und uns zusenden - sie werden dann mit aufgenommen."

 

Betriebe unterstützen, Ausbildung gestalten, Fachkräfte gewinnen: Mit dem Ausbildungsstruktur-

programm JOBSTARTER plus fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundes-

weit die Verbesserung regionaler Ausbildungsstrukturen. Die JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen

mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung

und tragen so zur Fachkräftesicherung bei. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle

JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

 

13.05.2016

Einladung zum Ausbilder-Treff in Northeim

 

Wir laden alle interessierten UnternehmerInnen und AusbilderInnen herzlich zu einem ersten Ausbilder-Treff ein mit dem Thema

 

Gewinnung von Auszubildenden / Ausbildungsmarketing

 

am Mittwoch, den 15.06.2016   von   18:00 bis ca. 20:00 Uhr

in der Werk-statt-Schule e.V., Friedrich-Ebert-Wall 1, 37154 Northeim.

 

Mit diesem erstmalig stattfindenden Ausbilder-Treff möchten wir Unternehmen im Landkreis Northeim eine branchenübergreifende Plattform bieten, um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und Anregungen zu erhalten.

 

Der Ausbildungsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark verändert. Die Sicherung des eigenen Fachkräftenachwuchses wird zunehmend schwieriger, viele Ausbildungsbetriebe stehen vor ähnlichen Problemen und Herausforderungen, die sich in Zukunft noch verschärfen werden. Der Ausbilder-Treff greift die damit im Zusammenhang stehenden Fragen auf und bietet interessierten Unternehmen ein Forum zum Austausch von Erfahrungen und dem Finden gemeinsamer Lösungsstrategien.

 

Darüber hinaus haben Sie die Gelegenheit, Ihre Wünsche und Anregungen in die Planung eines regelmäßig stattfindenden Ausbilder-Treffs einzubringen.

 

Bitte geben Sie uns bis zum 09.06.2016 mit dem Faxvordruck, per Mail an k.jordan@werk-statt-schule.de oder telefonisch unter 0 55 51 - 97 88 29 eine Rückmeldung, wenn Sie teilnehmen möchten.

 


Pressemitteilung vom 11.05.2016

 

Unternehmensbefragung zur Ausbildungssituation im Landkreis Northeim: 

Ergebnisse veröffentlicht

Betriebe unterstützen, Ausbildung gestalten, Fachkräfte gewinnen: Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit die Verbesserung regionaler Ausbildungsstrukturen. Die JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung und tragen so zur Fachkräftesicherung bei. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

 

Das JOBSTARTER plus-Projekt „Jobtimist- Wegweiser durch die Ausbildung“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Landkreis Northeim, die bereit sind, junge Menschen auszubilden. Das Strukturprojekt fungiert als Lotse und Dienstleister für alle Beteiligten rund um die Ausbildung und fördert die Vernetzung im Übergang Schule - Beruf.

 

In vielen Teilen Deutschlands ist es schwieriger geworden, Ausbildungsplätze zu besetzen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind davon betroffen. Um ein genaueres Bild von der Situation im Landkreis Northeim zu bekommen und darauf aufbauend bedarfsgerechte Lösungen zu entwickeln, wurde im November und Dezember 2015 in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim eine Unternehmensbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse liegen jetzt vor und sind nachstehend in komprimierter Form dargestellt.

 

Insgesamt wurden 1346 Betriebe angeschrieben, 87 davon haben geantwortet. Das entspricht einer Rücklaufquote von 6,5 %. Diese 87 Betriebe bieten insgesamt 80 verschiedene Ausbildungsberufe in 13 Berufsfeldern an.

Alle folgenden Prozentangaben beziehen sich auf die 87 Betriebe, die geantwortet haben.

  • 82,8 % der Betriebe bilden aus, 4,6 % planen eine Ausbildungstätigkeit und für 12,6 % ist Ausbildung aus verschiedenen Gründen gerade kein Thema.
  • Insgesamt konnte knapp die Hälfte aller Betriebe in den letzten drei Jahren nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Im Bereich Handel/Banken konnten sogar mehr als Dreiviertel der Betriebe nicht alle Stellen besetzen. Es fällt jedoch auf, dass die Besetzungsprobleme auch regional bedingt sind. So scheint es in Northeim einfacher zu sein Ausbildungsplätze zu besetzen (62,5%) als in Einbeck (36,4 %). Auch Kleinstbetriebe mit bis zu neun Mitarbeitern scheinen im Vorteil zu sein. Lediglich 20 % gaben an, dass sie die angebotenen Ausbildungsstellen nicht besetzen konnten. Der Mangel an geeigneten BewerberInnen sowie fehlende Bewerbungen werden als Hauptursachen für die Nichtbesetzung genannt. Besonders das Handwerk ist vom Mangel an geeigneten BewerberInnen betroffen.
  • Knapp die Hälfte aller Betriebe hat in den letzten drei Jahren auch Erfahrung mit Ausbildungsabbrüche gemacht. Als Hauptursachen dafür wurden soziale Probleme und Defizite, Fehlentscheidung hinsichtlich der Berufswahl sowie Überforderung in der betrieblichen Ausbildung/ in der Berufsschule angegeben.
  • Es fällt außerdem auf, dass positive Einstellungen, Tugenden und Werte viel entscheidender für Betriebe sind als der Schulabschluss oder gute Noten. So legen über 80 % Wert auf Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sowie Motivation und Lernbereitschaft. Angemessene Umgangsformen und Belastbarkeit/Durchhaltevermögen sind mit über  70 % ebenfalls ausschlaggebend.
  • Ein gutes Drittel der Teilnehmenden kann sich vorstellen Jugendliche mit schlechteren Startvoraussetzungen auszubilden, ebenfalls ein Drittel kann sich dies auf keinen Fall vorstellen.
  • Auf der anderen Seite können sich 68 % vorstellen Flüchtlinge auszubilden, 11 % lehnen dies ab. Voraussetzung für die Ausbildung von Flüchtlingen sind durchgängig entsprechend gute Deutschkenntnisse.
  • Die Bereitschaft, Jugendliche mit schlechteren Startvoraussetzungen und/oder Flüchtlinge auszubilden, ist im Handwerk und im Dienstleistungsbereich am größten.
  • Diese Bereitschaft ist außerdem am ausgeprägtesten bei Kleinst- und Kleinunternehmen.
  • Ebenso ist die Ausbildungsbereitschaft für die oben genannten Personengruppen  bei Kleinst- und Kleinunternehmen am ausgeprägtesten.
  • Ein wesentlicher Anreiz für Unternehmen weitere oder generell Ausbildungsplätze anzubieten, besteht in einer finanziellen Förderung (66,4 %), einer höheren Ausbildungsreife (43,2 %) und einer Vorauswahl der BewerberInnen (39,2 %). Als hilfreich für die Ausbildungspraxis werden außerdem Berufseignungstests (38,5 %) sowie Schulungen zu aktuellen Themen in der Ausbildung gesehen.

Die dargestellte Situation wird sich in den nächsten 15 Jahren weiter verschärfen, da sich die Altersgruppe der 15- bis 25-jährigen laut der regionalen Bevölkerungsvorausberechnung nahezu halbieren wird.

 

Die ausführliche Auswertung steht auf der Projekt-Homepage www.jobtimist-northeim.de unter Downloads zur Verfügung. Dort kann ebenfalls die vom Projekt erstellte Broschüre "Beratung, Information und Unterstützung für ausbildende Unternehmen im Landkreis Northeim" abgerufen werden.

 

Unternehmen, die Informationen und Unterstützung zum Themenkreis duale Ausbildung haben möchten, sind herzlich eingeladen, sich an die MitarbeiterInnen des Projektes (Tel.: 0 55 51 / 97 88 -28 oder -29) zu wenden. Die Beratung ist neutral und kostenfrei.

 


Senior-Experten unterstützen Auszubildende

13. Januar 2016

 

Die Initiative „VerA“ - „Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen und Stärkung von Jugendlichen in der Ausbildung“ und das Projekt „Jobtimist“ werden zukünftig zusammen arbeiten. Das vereinbarten am 13.1.16 die VerA Regionalkoordinatorin Frau Birgit Schneider und die MitarbeiterINNEN des „Jobtimist“ bei einem Treffen im Haus der Werk-statt-Schule e.V. Northeim.

 

Die kostenlosen Angebote beider Vorhaben unterstützen vor allem kleine und mittlere Betriebe (KMU) bei der Ausbildung und helfen jungen Leuten beim erfolgreichen Start ins Berufsleben. VerA bietet Jugendlichen die Probleme haben, eine individuelle Begleitung durch Senior-Experten an. VerA soll mithilfe der Jobtimisten bei Betrieben, in Schulen und unter den Schülern noch stärker bekannt gemacht werden und mit weiteren Akteuren auf diesem Feld vernetzt werden. Hier erfolgt generationenübergreifende Hilfe zugunsten der Auszubildenden und den ausbildenden KMU im LK Northeim

 

Die Initiative VerA wurde im Jahr 2008 vom Senior Experten Service(SES)- Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Handwerkskammertag (DHKT), dem Deutschen Industrie-und Handelkammertag (DIHK) und dem Bundesverband der Freien Berufe (BFB) ins Leben gerufen. Sie wendet sich an junge Menschen, die sich während ihrer beruflichen Ausbildung oder bereits in der Berufsvorbereitung mit Schwierigkeiten konfrontiert sehen, denen sie sich alleine nicht gewachsen fühlen Auf Wunsch stellt der SES diesen Jugendlichen ehrenamtliche Senior-Experten zur Seite. – Fachkräfte im Ruhestand, die in einem eigens für VerA entwickelten Schulungsseminar auf Ihre Aufgabe gezielt vorbereitet wurden.

 

Weitere Informationen zur Initiative VerA unter www.vera.ses-bonn.de


Unternehmensbefragung zum Thema Ausbildung im Landkreis Northeim

10. November 2015

 

Das Projekt Jobtimist und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim wollen ermitteln, wie die Situation bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen bei kleinen und mittleren Unternehmen ist. Gut 1.300 Betriebe im Landkreis Northeim haben im November einen Fragebogen zu diesem Thema erhalten.

 

Fragebogen Ausbildung und Ausbildungsbereitschaft


Pressemitteilung vom 17.11.2015

 

Ausbildung: Betriebe haben das Wort

 

Wie bereits in großen Teilen Deutschlands ist es auch im Landkreis Northeim besonders für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) schwierig geworden, Ausbildungsplätze zu besetzen. Immer mehr Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt, dabei nimmt die Zahl junger Leute ohne Ausbildungsplatz weiter zu.

 

Wie die Situation für KMU im Landkreis konkret aussieht und mit welchen Herausforderungen sich die Unternehmen konfrontiert sehen, wollen die Wirtschaftsförderung des LK Northeim und das JOBSTARTER plus Projekt Jobtimist der Werk-statt-Schule e.V. ermitteln. In den nächsten Tagen erhalten die Betriebe einen entsprechenden Fragebogen. Dieser steht ebenfalls zum download unter www.werk-statt-schule.de (Jobtimist) zur Verfügung.

 

Aus den Ergebnissen der Unternehmensbefragung sollen praktikable Unterstützungsangebote für die Betriebe entwickelt werden, die somit zur Entschärfung des sogenannten „Passungsproblems“ beitragen.

 

Betriebe unterstützen, Ausbildung gestalten, Fachkräfte gewinnen: Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit die Verbesserung regionaler Ausbildungsstrukturen. Die JOBSTARTER plus Projekte, unterstützen mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung und tragen so zur Fachkräftesicherung bei. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

 

Pressemitteilung


Presseberichte

 

23.02.2016 Einbecker Morgenpost: Senior-Experten unterstützen Auszubildende

12.11.2015 StadtRadio Göttingen

11.11.2015 Landkreis Northeim: Aktuelles

10.04.2015 Einbecker Morgenpost: Werk-statt-Schule bietet Projekt "Jobtimist - Wegweiser durch die Ausbildung" an

28.03.2015 HNA: Jobtimist Neues Azubi-Projekt hilft Unternehmen

28.03.2015 Hallo Northeim: "Finden und binden"


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